Dirk Lotze - Journalist
Dominik Korthaus

Wahl 20 // Kurzporträts

Dominik Korthaus

(Liberale Demokraten)

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Direktkandidat für den Wuppertaler Stadtrat im Stimmbezirk Barmen 53 - Loh-Unterbarmen

Was ist Ihr persönlicher Hintergrund?
Ich bin 1997 in Wuppertal geboren, hier aufgewachsen und wohne seit meinem 17. Lebensjahr alleine. Beruflich stehe ich kurz vor dem Ende meiner dreijährigen Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten, für welche ich bislang jeden Tag nach Düsseldorf pendle. Privat befinde ich mich in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung und konvertiere zum Judentum. In meiner Freizeit engagiere ich mich in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dem hierzu gehörenden Jungen Forum und im Wuppertaler Verein Freundeskreis Be‘er Sheva. Ferner bin ich Mitglied des Runden Tisches LSBTIQ* der Stadt Wuppertal.

Was ist Ihnen wichtig?
Durch meine Verselbstständigung in jungen Jahren habe ich schon früh lernen müssen, mich um meine Belange zu kümmern. Mitunter auch Grund dafür, weshalb mich Ziele wie die "Freiheit des Einzelnen" angesprochen haben und ich so den Weg zur FDP fand, welche ich jedoch im Sommer 2019 verlassen habe. Grundsätzlich halte ich nämlich an oben genanntem noch immer fest, bin jedoch gleichwohl davon überzeugt dass es für einen starken Einzelnen wichtig ist, die gesamte Gesellschaft im Blick zu haben und sich so zum Beispiel auch um die zu kümmern, welche von Haus aus nicht die Voraussetzungen mitbringen um „voll durchzustarten“. Ich kann nämlich immer nur so gut sein wie die Leute um mich herum. Daher habe ich mich Ende letzten Jahres auch den Liberalen Demokraten angeschlossen, die unter anderem durch am Gemeinwohl orientiertes Handeln zeigen, dass sich liberal und sozial nicht wie andernorts ausschließen.

Worauf werden Sie im Wahlkampf Wert legen?
Ich will mich über einen stärkeren Austausch von Schülerinnen und Schülern sowie Wuppertaler Firmen für eine Intensivierung der seit 1977 bestehenden Partnerschaft zur israelischen Stadt Be‘er Sheva einsetzen.

Ferner ist es mir wichtig, mich mit nicht an Parteien gebundenen Bürgern und denen auseinanderzusetzen, die nicht an der letzten Wahl teilgenommen haben. Dies mag unterschiedliche Gründe haben. Hier pauschales Desinteresse an Politik zu attestieren halte ich jedoch für falsch. Es gibt, über Parteien und Wahlen hinweg, tolle Instrumente wie zum Beispiel Bürgeranträge, um sich an die Politik zu wenden. Ich hoffe, mehr Bürger dafür begeistern zu können, diese Instrumente zu nutzen, um mit ihren Anliegen wahrgenommen und gehört zu werden. Gerne leiste ich hierbei auch Unterstützung.

Wuppertal ist auch erkennbar die Stadt der Schwebebahn. Sie verbindet unsere Stadt wie kein anderes Verkehrsmittel und ist dazu noch weltweit einmalig. Die Liebe zur Schwebebahn geht für viele auch über Gummibärchen im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen. Für mich Grund genug dafür einzusetzen, unserer Schwebebahn und den vielen Interessierten die unsere Stadt alleine wegen ihr besuchen, über ein Museum ein Denkmal und Anlaufpunkt für Informationen über ihre Geschichte zu setzen. Ein Projekt, welches ich seit Jahren privat betreue und auch gerne mit in die Politik nehme.

Über restliche Themenvorschläge der Bürgerinnen und Bürger würde ich mich freuen. Es ist unsere Stadt - machen wir sie gemeinsam besser!

Als beispielhaftes Thema herausgegriffen: Was ist Ihre Einstellung zu Fridays For Future?
Ich finde es gut, dass junge Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich engagieren. Die Politik hat all die Jahre zuvor sich zurecht darüber beschwert, wie wenig junge Menschen tatsächlich Lust haben, etwas zu verändern. Nun sollten diese jungen Menschen und ihre Anliegen auch ernst genommen und mit entsprechenden Beschlüssen zum Klima- und Umweltschutz in politischen Gremien honoriert werden, anstatt daran zu denken wie man sie davon abhalten kann freitags auf die Straße zu gehen. Indem man sich auf letzteres im Umgang mit FFF fokussiert, macht man es sich nämlich zu einfach.

Kontaktmöglichkeiten
Festnetz: 0202/69899374
Mobil: 0171/3304887
E-Mail: dominik_korthaus@icloud.com
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Foto: Korthaus

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Zuletzt geändert am 27. Juni 2020