Dirk Lotze - Journalist
Marcel Gabriel-Simon

Wahl 20 // Kurzporträts

Marcel Gabriel-Simon

(Bündnis 90/Die Grünen)

index.jpg: 1200x1602, 219k (18. Juli 2020)

Direktkandidat für den Rat der Stadt Wuppertal im Stimmbezirk Uellendahl-Katernberg 22 - Uellendahl Mitte und auf der stadtweiten Reserveliste der Partei Bündnis 90/Die Grünen für den Stadtrat - Listenplatz 6. Kandidat seiner Partei für die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg - Listenplatz 2

Was ist Ihr persönlicher Hintergrund?
Ich bin 42 Jahre und verheiratet. Ich bin im Herzen Uellendahl-Katernberger und habe die ersten 30 Lebensjahre im unteren Bereich des Uellendahl - im Hansaviertel - gewohnt. Inzwischen hat es mich nach Elberfeld verschlagen, und dort in die Südstadt. Ich engagiere mich aber weiterhin im Stadtteil und bin stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Herz Jesu Wuppertal und Mitglied in den Bürgervereinen Uellendahl und Dönberg. Vom beruflichen Werdegang her bin ich Diplom-Sozialpädagoge und im Ruhrgebiet für einen regionalen, konfessionellen Bildungsträger als Abteilungsleiter für den Bereich Weiterbildung in Vollzeit beschäftigt. Ich habe ferner Zusatzausbildungen und Fortbildungen in Systemischer Beratung und Organisationsentwicklung.

Wenn ich nicht beruflich oder kommunalpolitisch eingebunden bin, besuche ich gerne Konzerte und Theaterstücke - von klassisch bis modern - von Jazz bis Hip-Hop, schreibe eigene, lyrische Texte, oder gehe mit meiner Frau spazieren im Mirker-Hain, oder auch im Von-der Heydt-Park. Ich bin eher ein Mensch der leisen Töne, der sich akribisch durch Verwaltungsdrucksachen "kämpft", der aber in der Sache hart ringen kann um Ergebnisse.

Was ist Ihnen wichtig?
"Machen statt Motzen" war schon immer meine Devise. Deswegen engagiere ich mich seit 2002 parteipolitisch. Mir ist sachorientierte Politik ein großes Anliegen. Das heißt zwar einerseits, mit dem politischen Gegner um die Sache zu streiten, aber andererseits auch möglichst - im Sinne des Bürgers - die beste Lösung zu finden. Denn ich mache Politik in erster Linie für die Bürger dieser Stadt und nicht nur für mein Parteibuch. Ich bin der festen Überzeugung, dass das derzeitige Kernbündnis der richtige Weg ist, Wuppertal zukunfsfähig zu machen.

Worauf werden Sie im Wahlkampf Wert legen?
Ein besonderes Herzensanliegen ist für mich die Sozialpolitik. Hier ist für mich der Ausspruch "Wuppertal ist eine Stadt für alle" nicht nur eine Phrase, sondern der Ansatz meines Handelns. Mir sind die Menschen, die nicht auf der "Sonnenseite" des Lebens stehen, besonders wichtig. Konkret sind mir Maßnahmen gegen die Verfestigung von Armut wichtig. Wuppertal braucht endlich ein Handlungskonzept gegen Kinder-und Familienarmut sowie eine kommunale Armutskonferenz, mit echten Entscheidungsmöglichkeiten und finanziellem Handlungsspielraum. Darüber hinaus ist mir die Ausweitung von ambulanten und teilstätionären Angeboten der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen wichtig. Einen weiteren Schwerpunkt setze ich für mich in der Kulturpolitik. Hier liegt mir vor allem die Förderung der freien Kulturszene am Herzen. Aber auch die Realisierung des Pina-Bausch-Zentrums als ein kulturpolitischer Leuchtturm ist mir wichtig. Insbesondere an der Ausgestaltung des "Forum Wupperbogen" möchte ich mitarbeiten. Im Stadtteil Uellendahl-Katernberg werde ich mich einsetzen, dass nicht noch mehr Wohnbebauung in den Stadtrandlagen am Dönberg oder Am Eckbusch erfolgt. Wohnbebauung auf der "grünen Wiese" ist für mich nicht zukunftsorientiert. Hier ist mir die Erhaltung von freien Flächen als Frischluftschneisen wichtig.

Stärken möchte ich ferner den inhabergeführten Einzelhandel im Stadtbezirk. Ich setze mich für den Erhalt und die Neuansiedlung von inhabergeführtem Einzelhandel und kleinen Gewerbebetrieben ein. Insbesondere im Bereich des Einkaufszentrums Röttgen muss dringend etwas passieren. Hier könnten Zwischennutzungen von Ladenlokalen für Start-Up`s oder Künstler ein gangbarer Weg sein.

Als beispielhaftes Thema herausgegriffen: Was ist Ihre Einstellung zu Fridays For Future?
Das Engagement der Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist grandios und zeigt, dass die jüngere Generation viel politischer ist, als wir angenommen haben. Die Demos und kreative Aktionen auf der Straße sowie im Internet zeigen, dass Politik nicht nur in den Gremien passiert. Ich unterstütze die Ziele von "Fridays For Future" ausdrücklich. Wir müssen die Jugendlichen ernst nehmen, dürfen sie aber auch nicht vereinnahmen. Viele von Ihnen haben sich bewusst gegen eine Parteimitgliedschaft entschieden. Dies gilt es zu akzeptieren. Fridays for Future macht vor allem deutlich, dass Umweltpolitik, nachhaltige Stadtentwicklung und andere Formen von politischer Partizipation Themen der Zeit sind. Die Kommunalpolitik kann einiges von dieser Bewegung lernen.

Kontaktmöglichkeiten
per Facebook: https://www.facebook.com/mehrgruenfueruellendahl/
per Mail: marcel.simon@gruene-wuppertal.de

Wahlbezirk Uellendahl-Katernberg 22 - Uellendahl Mitte // Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg // Bündnis 90/Die Grünen // Wahl 20 in Wuppertal - Alle Kurzporträts

Foto: Tim Ahlerichs

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Zuletzt geändert am 18. Juli 2020