Wahl 20 // Kurzporträts

Robin Hölter

(FDP)

index.jpg: 1200x1602, 236k (20. Juni 2020)

Kandidat für den Wuppertaler Stadtrat zur Direktwahl im Stadtbezirk Elberfeld 06 - Friedrichsberg und über die stadtweite Reserveliste der Partei FDP - Listenplatz 8. Kandidat für die Wahl der Bezirksvertretung Elberfeld über die Liste der FDP - Listenplatz 5.

Was ist Ihr persönlicher Hintergrund?
Mein Name ist Robin Hölter, ich bin 27 Jahre alt und ich kandidiere für die Freien Demokraten für den Stadtrat, den Wahlkreis Friedrichsberg und die Bezirksvertretung Elberfeld. Die Arbeit in der Kommunalpolitik betrachte ich als meine Art und Weise, einen Beitrag für ein freiheitliches und geordnetes Leben in unserer Gesellschaft zu leisten.

Innerhalb der Partei bin ich zudem stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen Wuppertal, die mich auch als ihren Spitzenkandidaten für diese Kommunalwahl ins Rennen geschickt haben.

Ich lebe zusammen mit meiner Partnerin in Wuppertal-Elberfeld. Meine Familie lebt zu großen Teilen seit mehreren Generationen in Wuppertal und Umgebung. Und obwohl ich hier geboren bin, bin ich gleichzeitig auch "Wahl-Wuppertaler" - während meines Studiums lebte ich in Bonn und Düsseldorf, bin aber seit einigen Jahren wieder in der Heimat. Neben der Partei bin ich Mitglied im Bürgerverein der Elberfelder Südstadt.

Was ist Ihnen wichtig?
Mir ist es vor einigen Jahren wichtiger geworden, einen Beitrag für unser demokratisches Gemeinwesen zu leisten. Dabei kommt es mir v. a. auf die Freiheit des Individuums im Rahmen einer geordneten Gesellschaft an. Deshalb bin ich in die FDP eingetreten.

Worauf werden Sie im Wahlkampf Wert legen?
Mir liegt es besonders am Herzen, dass Wuppertal sicher und sauber ist. Ich möchte einen Staat, der seine Regeln durchsetzt und damit einen Rahmen schafft, in dem sich jeder frei entfalten kann. Dafür brauchen wir neben einer gut aufgestellten und ausgerüsteten Polizei auf Landesebene auch ein starkes Ordnungsamt auf Kommunalebene. Freiheit und Vielfalt funktionieren nur auf der Basis eines klaren Rechts- und Wertesystems, das für alle verbindlich funktionieren muss. Ich finde, das muss an manchen Orten in unserer Stadt deutlicher kommuniziert und umgesetzt werden.

Erhebliches Verbesserungspotenzial sehe ich außerdem im Bereich Verkehr und Mobilität. Im Sinne des Umweltschutzes brauchen wir ein ambitioniertes Konzept auf diesem Feld, wir brauchen aber auch konkrete Lösungen für die praktischen Probleme der Bürgerinnen und Bürger im Alltag. Das heißt konkret: Gerade in Elberfeld braucht es Parkmöglichkeiten. Da der Platz hier sehr begrenzt ist, brauchen wir dafür kreative Lösungen, wie zum Beispiel "Deals" mit Supermärkten oder der Universität, sodass Parkplätze und -häuser in der Nacht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Mein Ziel ist es, dass arbeitende Menschen in meinem Bezirk nach Feierabend nicht mehr eine halbe Stunde einen Parkplatz suchen und dann noch eine Viertelstunde zu Fuß zur Wohnung zurück laufen müssen, weil der Parkplatz soweit entfernt ist.

Zuletzt sei noch das Thema Arbeitsplätze angesprochen. Als junger Mensch ist es mir wichtig, dass die Stadt Chancen für die Wirtschaft ermöglicht, sodass sie Arbeit nach Wuppertal bringen kann. Ich will, dass Jugendliche und junge Erwachsene hier klare Perspektiven finden und nicht auf ein Leben als Pendler angewiesen sind, wenn sie in Wuppertal wohnen möchten.

Als beispielhaftes Thema herausgegriffen: Was ist Ihre Einstellung zu Fridays For Future?
Ich denke, dass es zu Beginn eine gute Sache war, während der Schulzeit zu demonstrieren und dass politisches Engagement junger Leute grundlegend zu begrüßen ist. Institutionalisierter Unterrichtsausfall ist jedoch nicht in Ordnung. Schließlich ist es Bildung, die junge Menschen ermächtigt und den sozialen Aufstieg eröffnet. Wenn der Unterricht permanent ausfällt, untergräbt das unser Aufstiegsversprechen, das jeder Person die gleichen Chancen ermöglicht. Denn wenn Bildung nicht kollektiv gesichert und jedem angeboten wird, dann hängt der soziale Ort des Einzelnen doch wieder vom Elternhaus ab. Das will ich nicht.

Kontaktmöglichkeiten
https://www.facebook.com/r.hoelter
https://www.instagram.com/robinhoelter2020/
https://julis-wuppertal.de/
https://www.fdpwuppertal.de/

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Foto: Anna Stiller / Hölter

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Zuletzt geändert am 28. Juni 2020