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Gerichtsinsel

Gerichtsinsel - Nachrichten aus dem Justizzentrum Wuppertal

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Landgerichtsgebäude von 1854. Foto: Dirk Lotze
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Ausgewählte Sitzungen im Gerichtszentrum Wuppertal, Eiland

Dienstag, 10. Dezember 2019

08.30 Uhr, Saal J4EG, Landgericht Wuppertal: Betrügerische Hotelreservierungen in Wuppertal
Der 34 Jahre alte Angeklagte aus Wuppertal soll sich von August bis Dezember 2018 Zugang zu Kreditkartendaten von Opfern verschafft haben, indem er vortäuschte, er betreibe einen Zimmerreservierungs-Dienst. Er soll 3000 Euro zu Unrecht von den Konten der Geschädigten eingezogen haben. Ohne Fortsetzung.
 

09.00 Uhr, Saal L147, Landgericht Wuppertal: 280 Kilogramm Heroin aus der Ukraine
Die fünf Angeklagten aus Wuppertal und Düsseldorf sollen Heroin in den Unterböden zweier umgebauter VW-Caddy von der ukrainischen Schwarzmeerküste nach Wuppertal gebracht haben. Laut Anklage gelangten 140 Kilogramm der Droge in Umlauf, weitere 140 Kilogramm sollen Fahnder sichergestellt haben. Fortsetzungstermin. Sieben weitere bekannte Termine.
 

09.00 Uhr, Saal J16EG, Landgericht Wuppertal: Versuchter Totschlag bei Messerattacke in Remscheid
Die vier Angeklagten im Alter zwischen 17 und 21 Jahren sollen am frühen Morgen des 28. April 2019 einen 25 Jahre alten Remscheider auf der Bismarckstraße angegriffen haben. Ein 18 Jahre alter Angeklagter steht im Verdacht, das Opfer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor, allen gemeinsam gefährliche Körperverletzung. Fortsetzungstermin. Zwei weitere bekannte Termine.
 

09.00 Uhr, Saal J12SG, Landgericht Wuppertal: Betrug in Wuppertal
Berufung der Staatsanwaltschaft gegen eine Angeklagte aus Wuppertal. Das Gericht hat einen Zeugen geladen. Ohne Fortsetzung.
 

09.00 Uhr, Saal J9SG, Landgericht Wuppertal: Diebstahl in Wuppertal, Solingen
Berufung gegen einen Angeklagten aus Solingen. Ohne Fortsetzung.
 

09.00 Uhr, Saal J4SG, Landgericht Wuppertal: Beleidigung in Wuppertal
Berufung gegen einen Angeklagten aus Langenfeld. Ohne Fortsetzung.
 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

09.00 Uhr, Saal J4SG, Landgericht Wuppertal: Brandstiftung an Strohballen in Remscheid
Voraussichtlich Plädoyers und Urteil. Der 68 Jahre alte Angeklagten aus Remscheid soll am 24. Juli 2017 auf einem Feld in Remscheid 90 Strohballen niedergebrannt haben. Die Tat soll Teil einer regionalen Serie gewesen sein, die nicht aufgeklärt wurde. Darüber hinaus habe der Angeklagte einem 73 Jahre alten Passanten in der Innenstadt bei einem Straßenstreit eine Schreckschusspistole vor den Kopf gehalten. Ein 23 Jahre alter Mann aus Wermelskirchen war als Mittäter angeklagt. Er hat alle Anklagepunkte zugegeben. Fortsetzungstermin. Letzter bekannter Termin.
 

09.15 Uhr, Saal L147, Landgericht Wuppertal: Kokain-Transport mit James-Bond-Autos
Die sieben Angeklagten im Alter zwischen 29 und 63 Jahren sollen Kokain und Amphetamin aus den Niederlanden nach Dänemark, Schweden, der Schweiz, Italien und Österreich transportiert haben. In ihren Autos sollen sie Trick-Verstecke eingebaut haben, die bei Kontrollen praktisch unentdeckbar waren. Fortsetzungstermin. 19 weitere bekannte Termine.
 

09.15 Uhr, Saal L221, Landgericht Wuppertal: Widerstand in Wuppertal
Berufung gegen eine Angeklagte aus Mönchengladbach. Ohne Fortsetzung.
 

09.15 Uhr, Saal J9SG, Landgericht Wuppertal: Fingierter Geldtransport-Überfall durch Wachmann in Solingen
Ein 42 Jahre alter Angeklagter aus Solingen soll als Wachdienst-Mitarbeiter im Januar 2019 einen Überfall auf einen Geldtransport vorgetäuscht haben, an dem er beteiligt war. Laut Anklage verschaffte er zwei mitangeklagten Komplizen Zugang zu den Räumen einer Bank, wo er mit einer Kollegin Geldautomaten auffüllen sollte. Die Frau sei ahnungslos gewesen. Die Komplizen hätten den Überfall ausgeführt. Der 42-Jährige habe sich zum Schein von ihnen mit fesseln lassen und sei am Tatort geblieben. Die Beute habe eine halbe Million Euro betragen, die für Geldautomaten bestimmt gewesen waren. Fortsetzungstermin. Zwei weitere bekannte Termine.
 


Nachrichten-Ticker

Bankraub vom Islandufer: Angeklagter muss viereinhalb Jahre in Haft

Der frühere Geschäftsmann (35) stand bei der Tat unter Druck von Gläubigern, die geliehenes Geld von ihm zurück wollten, stellte das Gericht fest. Eine Notsituation sei das allerdings nicht.
Bericht im Newsletter - (Samstag, 7. Dezember 2019, 6.00 Uhr)

Wegen Prozess-Serie gegen Autonome: Unbekannte bekennen sich zu Auto-Brandstiftung auf dem Ölberg

Eine Prozess-Serie gegen Angehörige der regionalen, autonomen Szene vor den Wuppertaler Gerichten soll Hintergrund für vorsätzliche Brandstiftung an einem Auto auf dem Ölberg in Wuppertal sein. Eine entsprechende Nachricht tauchte auf einer Internet-Plattform auf. Die ungenannten Autorinnen oder Autoren bezichtigten sich, vergangenen Mittwoch (27. November 2019) an der Wirkerstraße Feuer gelegt zu haben, in dicht bewohntem Gebiet. In den aktuellen, mehr als 15 Verfahren gegen Frauen und Männer aus Wuppertal, Duisburg, Köln, vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet geht es um einen Übergriff bei der sogenannten autonomen 1.-Mai-Demo 2018 auf dem Platz der Republik in der Elberfelder Nordstadt.
Bericht im Newsletter - (Mittwoch, 4. Dezember 2019, 6.00 Uhr)

Tödliche Schüsse auf der Gathe sollen Notwehr gewesen sein

Die tödlichen Schüsse aus einer halbautomatischen Pistole von Auto zu Auto auf der Kreuzung Gathe / Karlstraße in Elberfeld seien Notwehr gewesen. Mit dieser Erklärung durch seine Anwälte startete ein 33 Jahre alter Angeklagter aus Wuppertal in sein Verfahren vor dem Landgericht. Laut eigener Angaben ist der Mann Cafébetreiber. Der Getötete (36) sei früher sein Freund gewesen. Eine Augenzeugin (31) berichtete: Sie befand sich während der Attacke mit ihrem Kleinkind in ihrem Wagen in der Schusslinie und sah das Mündungsfeuer der Tatwaffe leuchten.
Bericht im Newsletter - (Mittwoch, 27. November 2019, 14.00 Uhr)

Unfalltod eines Einjährigen Wuppertalers: Prozess um Schmerzensgeld

Das Landgericht verhandelt den Zivilprozess nach dem Tod eines Jungen in Wuppertal bei einem Unfall 2008. Er war in einer Sporthalle unter einen schweren Süßwarenautomaten geraten, als das Gerät umfiel. Ein hinterbliebener Elternteil verklagt die Stadt auf Schadensersatz un Schmerzensgeld. Prozessbeginn ist am 31. Januar 2020, 9 Uhr, Saal L221
Bericht im Newsletter - (Dienstag, 17. September 2019, 12.00 Uhr)


Gerichtsinsel-Infos

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Gerichtsinsel bringt ausgewählte Nachrichten aus Land-, Amts- und Arbeitsgericht Wuppertal sowie zu Prozessen, die Wuppertal betreffen. Sie suchen aus, wie Sie die Beiträge erhalten wollen:

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Zuletzt geändert am 26. Mai 2019