Gerichtsinsel

Vorschau auf Termine und Berichte von Prozessen im Justizzentrum Wuppertal

Landgerichtsgebäude von 1854. Foto: Dirk Lotze
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Terminauswahl

gerichtstermine.jpg: 1200x309, 32k (16. Juli 2025)

Montag, 15. Dezember 2025

09.00 -16 Uhr, Saal J7SG, Landgericht Wuppertal: Bedrohung und Körperverletzung im Zustand der Schuldunfähigkeit in Velbert
Ein 24-jähriger Mann aus Velbert soll laut Vorwurf unter einer psychischen Erkrankung leiden und vor diesem Hintergrund in der Öffentlichkeit Menschen angegriffen haben. Er soll bei mehreren Gelegenheiten mit einem Messer gedroht haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt seine Unterbringung in einer besonders gesicherten Klinik. Das sei erforderlich, um die Allgemeinheit zu schützen. Fortsetzungstermin. Letzter bekannter Termin.
 

09.30 Uhr, Saal J4SG, Landgericht Wuppertal: Sexueller Kindesmissbrauch und Freiheitsberaubung in Remscheid
Ein Angeklagter soll in Remscheid ein Mädchen im Kindesalter für mehr als eine Woche in seiner Gewalt gehalten und sexuell missbraucht haben. Seine Mutter ist im selben Prozess mit ihm angeklagt, weil sie ihm geholfen haben soll. Die Vorwürfe datieren aus Sommer und Herbst 2024. Fortsetzungstermin. Letzter bekannter Termin.
 

11.30 Uhr, Saal J9SG, Landgericht Wuppertal: Zweifacher Raub in einer Wohnung
Der Angeklagte aus Velbert soll zusammen mit zwei Mittätern in Mettmann zweimal gewaltsam eine Wohnung betreten und dabei vom Bewohner Geld, Cannabis und den Standort eines Tresors gefordert haben. Laut Ermittlungen waren die Täter maskiert, mit Schreckschusswaffen und einer Machete bewaffnet, verletzten eine Zeugin und entwendeten Mobiltelefone sowie eine Handtasche. Einer der Angreifer soll vorübergehend erkennbar gewesen sein, weil seine Maske beschädigt wurde. Das Landgericht verhandelt über die Taten. Bis zum Abschluss gilt der Angeklagte als unschuldig. Fortsetzungstermin. Letzter bekannter Termin.
 


Berichte

Warum diese Rubrik? Hier erhalten Anwältinnen und Anwälte, Gerichtsangehörige und Interessierte freien, unverfälschten Zugang zu meinen Gerichtsberichten aus Wuppertal. Sie finden chronologisch aufgelistet die Manuskriptversionen meiner Artikel, wie ich sie geschrieben habe: klar und vollständig, mit starkem Schutz der Persönlichkeitsrechte für alle Beteiligten.

Dieses Angebot ergänzt die redaktionelle Arbeit der Zeitungen, mit denen ich vertrauensvoll zusammenarbeite, und stellt keine Konkurrenz dar. Es ist vielmehr ein Service für die Insider, die mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei den Geschichten suchen, die sie betreffen. So können Sie die Texte in meiner Version lesen und meine Arbeit verstehen.

Ich freue mich über Ihr Interesse.

Chat-Bekannte mit dem Tod bedroht: Angeklagter muss in Therapie

12. Dezember 2025. Der 34-Jährige hatte die Frau auf einer Chat-Plattform kennengelernt. Als sie den Kontakt beenden wollte, drohte er ihr den Tod an. Vor dem Landgericht Wuppertal erklärte der Mann, er habe selbst nach Hilfe gesucht. Er sei über seine eigene Tat erschrocken.


Nach gezieltem Raub mit Millionenbeute in einem Wohnhaus: Landgericht verurteilt zu Haft und Drogenentzug

08. Dezember 2025. Der 27-jährige Angeklagte hat gestanden, am Tatort in Solingen mit zwei Komplizen zunächst einen Einbruch begonnen zu haben. Als der Besitzer aufmerksam wurde und fliehen wollte, habe er ihn mit einer Schusswaffe bedroht und geschlagen. Für die Tat soll er mit Kokain bezahlt worden sein.


Raub in Wohnhaus brachte Millionenbeute: Angeklagter gesteht

04. Dezember 2025. Den Einbruchsversuch dreier Männer an seiner Terrassentür hatte ein Solinger Unternehmer bemerkt, weil er nicht schlafen konnte. Bei dem folgenden Angriff der Gruppe erlitt der Mann Schläge und Tritte, ihm wurde eine scharfe Pistole vorgehalten. Die Täter flüchteten mit Uhren und Luxus-Feuerzeugen, weiteren Wertsachen und Bargeld. Ein 27-jähriger Mann steht jetzt vor dem Landgericht Wuppertal, weil seine Fingerabdrücke ihn belasten. Er muss mit fünf bis 15 Jahren Freiheitsstrafe rechnen.


Beim Getränkemarkt-Einbruch erwischt: Staatsanwaltschaft setzt schärfere Strafe durch

02. Dezember 2025. Drei Männer aus der Solinger Innenstadt waren von der Polizei beim Diebstahl von 29 Kisten Bier gestellt worden, als sie die Beute in einen Transporter verladen wollten. Sie hatten nicht mit dem Einbruchsalarm gerechnet. Es gab einen Prozess vor dem Amtsgericht mit Bewährungschancen statt Haft. Das Landgericht Wuppertal verhängte nun gegen den Ältesten doch noch eine Gefängnisstrafe. Wegen der Kürze von sieben Monaten steht ihm keine Resozialisierung in der Haft zu und er ist in Gefahr, anschließend obdachlos zu werden.


Mordversuch im Familienstreit: Gericht spricht Angeklagten frei

01. Dezember 2025. Der 40-Jährige hatte bestritten, einen Verwandten absichtlich mit einem SUV angefahren zu haben. Der zehn Jahre ältere Verletzte sagte als einziger aus, ihn am Steuer erkannt zu haben. Das Landgericht Wuppertal stellte fest, dass die Belastungsaussage allein in diesem Fall nicht für eine Verurteilung reicht. Das liegt am wechselnden Inhalt seiner Angaben und an Verwicklungen in einem Familienstreit, der nur bruchstückhaft bekannt geworden ist. Die Landeskasse muss den Angeklagten für Haft und Prozess entschädigen. Der Vorsitzende Richter äußerte Sorge, dass die Familienfehde andauert.


Angeklagter gesteht: Er stand hinter unangemeldeten Zigarettenfabriken

27. November 2025. Im Oktober 2024 flog in Velbert und Radevormwald eine illegale Zigarettenproduktion für den europäischen Schwarzmarkt auf – mit illegalem Millionen-Vorteil bei der Tabaksteuer. Der 46-jährige Angeklagte gibt nun vor dem Landgericht Wuppertal zu, dass er mitorganisiert hat. Mit seinen Angaben hoffe er auf milde Strafe. Er denke daran, dass seine Partnerin ein Kind von ihm erwartet. Laut Gericht muss der Mann nun mit rund vier Jahren Haft rechnen.


Nacktfotos vom eigenen Sohn getauscht: Angeklagter zu Freiheitsstrafe verurteilt

21. November 2025. Der 44-jährige Mann aus Velbert brauchte die Fotos zum Tauschen über das Internet, gestand er vor dem Landgericht Wuppertal. Der Zehnjährige habe sich für die Aufnahmen ausgezogen, aber den Sinn nicht erkannt. Die Richterinnen und Richter verurteilten den Angeklagten zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe, die er zur Resozialisierung im Gefängnis verbüßen muss. Die Polizei hatte bei insgesamt drei Durchsuchungen in seiner Wohnung kinder- und jugendpornograpische Bilder festgestellt, Computer und Handys beschlagnahmt.


Fabriken für unversteuerte Zigaretten: 46-Jähriger steht als Mitorganisator vor Gericht

18. November 2025. Der 46-jährige Mann soll mit anderen zusammen in Velbert und Radevormwald die Produktion von mehr als 17 Millionen Zigaretten an der Steuer vorbei geplant und aufgebaut haben. In einem verdeckten Betrieb in Radevormwald und einem weiteren in Velbert sollen Arbeiter festgehalten worden sein, ohne dass sie die Hallen verlassen durften. Zum Prozessbeginn bestreitet der Mann die Vorwürfe - er habe nur die Gebäude vermietet.


Angeklagter in Prozess um Mordversuch ist aus Untersuchungshaft entlassen

13. November 2025. Der 40-Jährige muss sich vor dem Landgericht Wuppertal verantworten, weil er versucht haben soll, in Solingen einen Gegner mit einem Geländewagen zu töten. Hintergrund soll Streit um Drogengeschäfte sein, eine Verurteilung wegen Mordversuchs könnte lebenslange Haft bedeuten. Obwohl zahlreiche Aussagen gemacht wurden, bleiben noch einige Punkte unklar - es bestehen aber klar Zweifel daran, dass er gefahren ist. Dieses Zwischenfazit zogen die Richterinnen und Richter einen Verhandlungstag vor dem geplanten Urteil. Zuvor waren sie Fragen rund um den Auftritt eines angeblichen falschen Zeugen nachgegangen und um ein angebliches Geständnis des Angeklagten per Telefon.


Einschüchterung im Prozess um Mordversuch? Detektivfotos tauchen in Handy-Nachrichten auf

12. November 2025. Ein 40-jähriger Mann wird verdächtigt, er habe am Solinger Landwehr einen Gegner mit einem SUV töten wollen. Während des Verfahrens haben Detektive den Verletzten fotografiert, um dessen Angaben zu überprüfen. Diese Bilder sind nun in Handy-Nachrichten aufgetaucht. Sie zeigen Angehörige und den Anwalt des Verletzten in Großaufnahmen - und sie könnten den Ausgang des Prozesses beeinflussen.



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Zuletzt geändert am 03. Dezember 2025