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Gerichtsinsel

Gerichtsinsel - Nachrichten aus dem Justizzentrum Wuppertal

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Landgerichtsgebäude von 1854. Foto: Dirk Lotze
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Ausgewählte Sitzungen im Gerichtszentrum Wuppertal, Eiland

Montag, 11. November 2019

09.15 Uhr, Saal L147, Landgericht Wuppertal: Kokain-Transport mit James-Bond-Autos
Die sieben Angeklagten im Alter zwischen 29 und 63 Jahren sollen Kokain und Amphetamin aus den Niederlanden nach Dänemark, Schweden, der Schweiz, Italien und Österreich transportiert haben. In ihren Autos sollen sie Trick-Verstecke eingebaut haben, die bei Kontrollen praktisch unentdeckbar waren. Fortsetzungstermin. 30 weitere bekannte Termine.
 

09.15 Uhr, Saal J9SG, Landgericht Wuppertal: Versuchter Totschlag im Sozialamt
Die 48 Jahre alte Angeklagte aus Wuppertal soll im Februar 2019 während eines Beratungstermins im städtischen Sozialamt ihren geschiedenen Ehemann und eine Behördenmitarbeiterin mit einem Messer angegriffen haben. Sie habe beide Opfer schwer verletzt. Bei der anschließenden Festnahme soll sie Polizisten mit einem weiteren Messer bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Steuerungsfähigkeit der Frau durch eine psychische Erkrankung erheblich vermindert war. Fortsetzungstermin. Fünf weitere bekannte Termine.
 

09.15 Uhr, Saal J7SG, Landgericht Wuppertal: Zweifacher Tankstellenraub am selben Tag in Velbert
Der 28 Jahre alte Angeklagte aus Duisburg soll am 12. August 2019 nacheinander zwei Mitarbeiter einer Tankstelle in Velbert beraubt haben. Das zweite Opfer soll ihn in die Flucht geschlagen haben. Der Angeklagte stellte sich drei Tage später der Polizei, nachdem diese öffentlich nach ihm gefahndet hatte. Prozessbeginn. Zwei weitere bekannte Termine.
 

Dienstag, 12. November 2019

09.00 Uhr, Saal L147, Landgericht Wuppertal: 280 Kilogramm Heroin aus der Ukraine
Die fünf Angeklagten aus Wuppertal und Düsseldorf sollen Heroin in den Unterböden zweier umgebauter VW-Caddy von der ukrainischen Schwarzmeerküste nach Wuppertal gebracht haben. Laut Anklage gelangten 140 Kilogramm der Droge in Umlauf, weitere 140 Kilogramm sollen Fahnder sichergestellt haben. Fortsetzungstermin. 15 weitere bekannte Termine.
 

09.00 Uhr, Saal J12SG, Landgericht Wuppertal: Brandstiftung an Strohballen in Remscheid
Die 23 und 63 Jahre alten Angeklagten aus Remscheid sollen am 24. Juli 2017 auf einem Feld in Remscheid 90 Strohballen niedergebrannt haben. Darüber hinaus habe der Ältere einem 73 Jahre alten Passanten in der Innenstadt bei einem Straßenstreit eine Schreckschusspistole vor den Kopf gehalten. Der jüngere Mann soll nicht angemeldete und nicht versicherte Autos mit Kennzeichen von einem Schrottplatz gefahren haben, ohne eine Fahrerlaubnis zu besitzen. Sie haben Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts eingelegt. Fortsetzungstermin. Fünf weitere bekannte Termine.
 

10.30 Uhr, Saal L127, Landgericht Wuppertal: Unterlassungsklage Slawig gegen Paschalis - Gütetermin
Der Kläger ist Mitglied des Verwaltungsvorstands der Stadt Wuppertal. Er fordert vom Beklagten, der früher im selben Gremium war, bestimmte öffentliche Äußerungen zu unterlassen, frühere zu widerrufen und Schmerzensgeld zu zahlen. Ohne Fortsetzung.
 

12.00 Uhr, Saal J7SG, Landgericht Wuppertal: Widerstand in Wuppertal
Der 58 Jahre alte Angeklagte aus Wuppertal wehrt sich gegen vier Monate Bewährungsstrafe wegen Widerstands gegen Polizisten und Fahrens ohne Ticket. Fortsetzungstermin. Ein weiterer bekannter Termin.
 


Nachrichten-Ticker

Stadtdirektor verklagt abgewählten Dezernenten wegen rufschädigender Äußerungen

Wuppertals Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig klagt vor dem Landgericht gegen den abgewählten städtischen Dezernenten Panagiotis Paschalis. Es geht um Unterlassungs-, Widerrufs- und Schmerzensgeldansprüche von 10.000 Euro wegen öffentlicher Äußerungen Ende 2018. Gütetermin Dienstag, 12. November 2019, 10.30 Uhr im Gerichtszentrum Eiland, Saal L127.
(Sonntag, 10. November 2019, 16.00 Uhr)

Prozess um fingierten Geldtransport-Überfall beginnt

Ein 42 Jahre alter Angeklagter aus Solingen soll als Wachdienst-Mitarbeiter im Januar 2019 einen Überfall auf einen Geldtransport vorgetäuscht haben, an dem er beteiligt war. Laut Anklage verschaffte er zwei mitangeklagten Komplizen Zugang zu den Räumen einer Bank, wo er mit einer Kollegin Geldautomaten auffüllen sollte. Die Frau sei ahnungslos gewesen. Die Komplizen hätten den Überfall ausgeführt. Der 42-Jährige habe sich zum Schein von ihnen mit fesseln lassen und sei am Tatort geblieben. Die Beute habe eine halbe Million Euro betragen, die für Geldautomaten bestimmt gewesen waren. Das Landgericht verhandelt ab 25. November 2019 (5. Große Strafkammer).
(Donnerstag, 7. November 2019, 20.00 Uhr, bearbeitet)

Einkäufe mit Falschgeld: Richter spielen abgefangene Telefonate vor

Im Prozess gegen einen 45 Jahre alten Angeklagten aus Solingen wegen Einkäufen mit Falschgeld begann die 2. Strafkammer die Beweisaufnahme. Die Richter hörten Telefon-Mitschnitte aus einer Überwachung des Bundeskriminalamtes im Zusammenhang mit großangelegtem Drogenschmuggel. Die Gesprächsteilnehmer nennen teils Aufenthaltsorte des Angeklagten. Bei einem Teil der Aufnahmen geht es um Verbindungen zu weiteren Personen und zu Einzelheiten von Geschäften. Der Mann soll 2015 bei zwei Gelegenheiten teure Mobiltelefone mit nachgemachten 500-Euro-Scheinen gekauft und echtes Wechselgeld erhalten haben. Laut Anklage besteht Bezug zu organisierter Kriminalität.
(Mittwoch, 6. November 2019, 14.00 Uhr)

Führerschein weg: Zwei Angeklagte (25) verlieren nach Autorennen ihre Jobs

Mit hohen Geldstrafen und Führerscheinentzug endete ein Prozess um ein rücksichtsloses, nächtliches Autorennen. Zwei 25 Jahre alte Angeklagte aus Heiligenhaus gestanden Dienstag (5. November 2019) in der Berufung vor dem Landgericht Wuppertal ihre gemeinsame Tat. Die Männer sind miteinander bekannt. Beide erklärten, ohne Fahrerlaubnisse nun neue Jobs suchen zu müssen. Einer der Männer hatte erst einen Monat vor dem Rennen seinen Führerschein nach einem Verkehrsverstoß zurück bekommen.
Bericht im Newsletter - (Dienstag, 5. November 2019, 16.00 Uhr)

ASS-Verfahren: Generalstaatsanwaltschaft bestätigt Einstellung der Ermittlungen

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu einem Geschäft zwischen der Stadt Wuppertal und einem Bochumer Auto-Leasing-Unternehmen bestätigt. Das teilt die Staatsanwaltschaft Wuppertal mit. Die vorgesetzte Behörde habe die Beschwerde des früheren städtischen Dezernenten Panagiotis Paschalis gegen diesen Schritt zurück gewiesen. In dem Verfahren hatte die Staatsanwaltschaft Wuppertal Vorwürfe gegen eine Vielzahl von Personen geprüft und eine Strafbarkeit schließlich verneint.
(Montag, 21. Oktober 2019, 9.00 Uhr)

Unfalltod eines Einjährigen Wuppertalers: Prozess um Schmerzensgeld

Das Landgericht verhandelt den Zivilprozess nach dem Tod eines Jungen in Wuppertal bei einem Unfall 2008. Er war in einer Sporthalle unter einen schweren Süßwarenautomaten geraten, als das Gerät umfiel. Ein hinterbliebener Elternteil verklagt die Stadt auf Schadensersatz un Schmerzensgeld. Prozessbeginn ist am 31. Januar 2020, 9 Uhr, Saal L221
Bericht im Newsletter - (Dienstag, 17. September 2019, 12.00 Uhr)


Gerichtsinsel-Infos

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Zuletzt geändert am 26. Mai 2019