Dirk Lotze - Journalist
Stadt Wuppertal diskutiert über eine Bundesgartenschau

Agenda

Stadt Wuppertal diskutiert über eine Bundesgartenschau

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Eine Bundesgartenschau kann eine Stadt attraktiver machen. Die Akteure benennen daneben weitere Ziele für so ein Projekt. Symbolfoto: pixabay

Wuppertal. Eine mögliche Bundesgartenschau 2031 könnte mehr als zwei Millionen Besuchende nach Wuppertal holen, in großen Teilen des Wuppertaler Westens die Städtebauentwicklung fördern, eine privat betriebene Seilbahn entstehen lassen und mit einer Seilhängebrücke zwischen Königs- und Kaiserhöhe eine einmalige Sehenswürdigkeit in die Stadt bringen. Im Sommer 2018 flammte die mehr als 30 Jahre alte Idee wieder auf, für November 2021 steht im Stadtrat die Entscheidung über eine Bewerbung an. Wuppertalerinnen und Wuppertaler stellen sich Fragen dazu im Interview, dazu gibt es eine Analyse zu den wirtschaftlichen Auswirkungen:

Interviews

In chronologischer Reihenfolge:

Bundesgartenschau: "Das Ziel ist Attraktivitätssteigerung für die Stadt"

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Wuppertal. Sie soll mehr als zwei Millionen Besuchende nach Wuppertal holen, in großen Teilen des Wuppertaler Westens die Städtebauentwicklung fördern, eine privat betriebene Seilbahn entstehen lassen und mit einer Seilhängebrücke zwischen Königs- und Kaiserhöhe eine einmalige Sehenswürdigkeit in die Stadt bringen: Die mögliche Bundesgartenschau 2031. Voraussichtlich im November 2021 werden die Wuppertaler Stadtratsmitglieder erneut entscheiden, ob die Verwaltung die ersten Skizzen zu einer Bewerbung ausarbeiten soll, ob die Stadt bereit ist, ihren Anteil an geschätzt insgesamt 121 Millionen Euro Investitions- und Durchführungskosten zu tragen und entsprechend Zuschüsse von Land und Bund zu beantragen. Befürworter Dr. Peter H. Vaupel und Holger Bramsiepe, aktiv in Wuppertaler Vereinen, erläutern im Interview, wie die Idee 2018 aus der Mitte der Bürgerinnen- und Bürgerschaft heraus wieder aufgelebt ist, welche Interessen aus ihrer Sicht eine Gartenschau in Wuppertal stützen und wie sie mit Chancen und Risiken auf dem Weg Richtung Realisierung umgehen. (Lesezeit: etwa 20 Minuten, 3. Oktober 2021
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"Bundesgartenschau ist, was wir draus machen"

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Wuppertal. Die Idee einer Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal hat seit ihrem erneuten Aufleben 2018 bereits erste Veränderungen durchlaufen. Der Wunsch, die Großveranstaltung mit zwei Millionen erwarteten Besucherinnen und Besuchern nachhaltig durchzuführen, kam 2021 zum Konzept dazu, ebenso Annahmen über eine veränderte Mobilität der Gäste und Beteiligten in zehn Jahren. Über eine mögliche Bewerbung für das Projekt mit mehreren Ausstellungsflächen, einer neuen Sicht auf den Wuppertaler Zoo und einer Hängebrücke über das Tal an der Grenze der Stadtteile Elberfeld und Varresbeck soll der Stadtrat voraussichtlich im November 2021 entscheiden. Pfarrer Ulrich T. Christenn ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und sitzt seit der Kommunalwahl 2020 für seine Partei im Rat der Stadt Wuppertal. Er engagiert sich als Vorsitzender des städtischen Umweltausschusses ebenso wie in Vereinen, und er tritt für die Idee einer Bundesgartenschau 2031 ein. Zu Entwicklung und Zielen, zum Hintergrund, zu Chancen und Risiken auf dem Weg zur Realisierung aus seiner Sicht, stellt er sich den Fragen im Interview. - 10. Oktober 2021
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"Es soll doch keine Kirmes werden"

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Wuppertal. Das Großvorhaben einer möglichen Bundesgartenschau in Wuppertal 2031 ruft Kritikerinnen und Kritiker auf den Plan, die den Vorschlag und einzelne Ergebnisse einer zugehörigen Machbarkeitsstudie ablehnen. Sie weisen auf Probleme der geplanten Veranstaltungsflächen auf der Königshöhe zwischen Arrenberg und Zooviertel hin, auf mögliche Folgen beim Bau einer Seil-Hängebrücke über das Tal der Wupper und einer zugehörigen Seilbahn. Den Fragen im Interview stellen sich Akteure, die gegen die vorgeschlagene Gartenschau mobilisieren, die wollen, dass sich die Stadt Wuppertal nicht bewirbt ... - 17. Oktober 2021
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Beiträge

Haushaltslage: Stadt Wuppertal setzt für Gartenschau auf privates Kapital

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Wuppertal. Grundsätzlich umdenken müssen Befürworterinnen und Befürworter für eine Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal: Die Großveranstaltung mit Impulsen für die Stadtentwicklung und geschätzt zwei Millionen Gästen aus ganz Deutschland wird nur möglich, wenn die Stadtkasse "nicht oder fast nicht belastet wird" - wenn bürgerschaftliches Engagement und privates Kapital die finanzielle Seite weitgehend übernehmen. Darüber informierte der Wuppertaler Kämmerer, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig, auf Anfrage ... - 16. Oktober 2021
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Analysen

Verrechnet: Gartenschau holt kein Geld nach Wuppertal

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Wuppertal. Anders als ein Gutachten der Bergischen Uni zunächst mitteilte holt eine mögliche Bundesgartenschau 2031 keine zusätzlichen Mittel von außerhalb in die Stadt, bestätigen die Autoren des Papiers nach einer Berichtigung. Nur ein Betrag in der Höhe, wie ihn die Stadtkasse für die Schau zahlt, geht an örtliche Firmen. Die Analyse. - 11. September 2021
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Zuletzt geändert am 20. Oktober 2021