Festgenommener verstirbt in Polizeizelle - Chronologie eines mediengemachten "Skandals"

index.jpg: 1200x675, 106k (11. November 2021)


Nach einem Polizeieinsatz in Wuppertal verstarb ein 25 Jahre alter Festgenommener am Morgen des 1. November 2021 in einer Polizeizelle. Das Geschehen bestätigte die Staatsanwaltschaft Wuppertal am folgenden Sonntag (7. November 2021) in einem ersten Bericht; seit dem Vortag waren Meldung im Internet aufgetaucht, Anfragen von Medienvertretenden gingen ein. Einem vorläufigen Obduktionsbericht der zuständigen Gerichtsmedizin zufolge gebe es in dem Fall keine Hinweise, dass körperliche Gewalt oder sonstiges Fremdverschulden Ursache für den Tod sein könnten, teilten die Behörden mit. Grund für den anfänglichen Verzicht auf eine öffentliche Mitteilung sei die tragödienartige Natur des Geschehens, dem keine Straftat zugrunde gelegen habe. Dennoch erfolgte am Abend des 7. November eine erste Demonstration in Wuppertal zur Mahnung wegen des Vorfalls. Über die folgenden Tage verschärften sich im Internet und in Zeitungen die Vorwürfe gegen die Behörden bis ins Extrem: Die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden mit Begriffen aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität bedacht. Es wurde unterstellt, es werde ein Mord durch Beamte verdeckt. Dabei fehlte eine eigenständige oder gar abweichende Version vom Geschehen und ein Anhaltspunkt für Vorwürfe. Über die folgende Woche wurden weitere Einzelheiten bekannt und ergänzten das Bild: Es handelte sich nicht um einen Skandal, wie Medienberichte nahelegten, wohl aber um bittere, tragische Geschehnisse. Die Chronologie.
Weiterlesen: Festgenommener verstirbt in Polizeizelle - Chronologie eines mediengemachten "Skandals"

Vom Erlebnisbad Bergische Sonne zum Smart Tec Campus - Die Chronologie

index.jpg: 1024x576, 149k (31. Mai 2021)


Am Lichtscheider Kreuz, an der Stadtautobahn zwischen Wuppertal-Sonnborn und Ronsdorf, will die Stadt auf zwei Hektar Fläche ein modernes Gewerbegebiet entwickeln, als Muster für künftige, städtische Projekte: Technologie-Unternehmen sollen ich in Gebäuden mit begrünten Dächern und Fassaden ansiedeln, bei klimaschonender Bauweise. Das Areal mit grandioser Aussicht über das bergische Land bis nach Remscheid beherbergte bis 2012 das privat geführte Erlebnis-Bad Bergische Sonne. Abriss, Planung und Vermarktung werden voraussichtlich weitere Jahre dauern. Die Kosten belaufen sich bereits auf mehr als sechs Millionen Euro. Die Chronologie, mit einer Überschlagsrechnung zu Kosten und Grundstückswert.
Weiterlesen: Vom Erlebnisbad Bergische Sonne zum Smart Tec Campus - Die Chronologie

Personalmangel in der Staatsanwaltschaft: Mitarbeiter bekam statt Hilfe eine Strafanzeige

index.jpg: 1200x628, 176k (14. März 2020)


Wuppertal. Die auch für Remscheid und Solingen zuständige Staatsanwaltschaft Wuppertal hat eine "katastrophale" Personalausstattung. So lauten Zeugenaussagen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Strafprozess im Justizzentrum Wuppertal. Ein Beamter des Hauses hatte nach einem Personalgespräch statt Unterstützung eine Strafanzeige seiner Vorgesetzten bekommen. Er habe einen Verurteilten wissentlich zu lange in Freiheit gelassen und Strafvereitelung begangen. Das Fazit des Amtsrichters im Freispruch: "Die Situation war der Leitung bekannt, Abhilfe gab es nicht." - 4. März 2020
Weiterlesen: Personalmangel in der Staatsanwaltschaft: Mitarbeiter bekam statt Hilfe eine Strafanzeige

Die Geschichte von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und der Büste eines NSDAP-Mitglieds

index.jpg: 1640x624, 531k (23. Februar 2020)


CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak - der seine Partei gegen die Wahl eines linken Ministerpräsidenten positioniert sieht - habe 2017 in Iserlohn „dafür gesorgt“, dass die Büste des NSDAP-Mitglieds Fritz Kühn nach einer Baumaßnahme wieder aus dem Keller geholt und auf einem zentralen Platz aufgestellt wird, schreibt Kollege Jörg Jung. Man muss etwas suchen, um das als Nicht-Iserlohner zu verifizieren - aber es geht. - 22. Februar 2020
Weiterlesen: Die Geschichte von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und der Büste eines NSDAP-Mitglieds

Festival-Gäste zeigen Innenminister Fotos von gewaltsamen Polizeieinsätzen

index.jpg: 1024x576, 143k (20. November 2018)


Wuppertal. Protest gegen unrechtmäßige Gewalt von Polizisten und Fragen zum Hambacher Wald beim Lesefestival Langlese: Innenminister Herbert Reul (CDU) musste sich als Podiumsgast im Langerfelder Bornscheuerhaus am Montagabend (19. November 2018) Fotos von gewaltsamen Polizeieinsätzen ansehen. Besucherinnen und Besucher aus mehreren Städten hielten sie ihm entgegen. Anwohner im Publikum liebten es nicht - 19. November 2018
Weiterlesen: Festival-Gäste zeigen Innenminister Fotos von gewaltsamen Polizeieinsätzen

„Willst Du ein Brötchen?“

index.jpg: 1024x536, 135k (01. Januar 2019)


Mein Bus hält am Bahnhof. Der Fahrer winkt einen Mann heran, der neben dem Wartehäuschen steht: „Willst Du ein Brötchen? Hier. Nimm‘ die ganze Tüte mit."
Weiterlesen: „Willst Du ein Brötchen?“


Beiträge von Dirk Lotze für Sie erscheinen zuerst im E-Mail-Newsletter:

In E-Mail-Verteiler eintragen: Berg und Tal

Beiträge und Dokumentationen per E-Mail zur Stadtpolitik aus Wuppertal, Remscheid und Solingen. Beiträge erscheinen nach Bedarf; sonntags Interviews, freitags Kurznachrichten, mittwochs Zuschriften von Leserinnen und Lesern. In den Verteiler eintragen ...

(Dienstleister: Mailchimp, Datenschutzhinweis)

Zuletzt geändert am 11. November 2021